Ein Klick, eine falsche Rechnung im Postfach — und am nächsten Morgen steht der Betrieb still. Was nach einer Geschichte aus dem Fernsehen klingt, ist längst Alltag im deutschen Mittelstand: Die Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2025“ beziffert den jährlichen Schaden durch Datendiebstahl, Spionage und Sabotage auf 289,2 Milliarden Euro — 202,4 Milliarden davon durch Cyberangriffe.
„Wir sind zu klein, uns trifft das nicht“ — das Gegenteil ist der Fall. Ein Großteil der Angriffe läuft automatisiert: Programme scannen rund um die Uhr das Internet nach veralteten Systemen, schwachen Passwörtern und vergessenen Fernzugängen. Ob dahinter ein Handwerksbetrieb mit zwölf Beschäftigten steht oder ein Konzern, spielt für diese Software keine Rolle. Und die Einfallstore sind unspektakulär: die E-Mail, die aussieht wie vom Steuerberater. Der Anruf der angeblichen IT-Hotline. Die Rechnung mit geänderter Kontonummer.
Genau hier setzt der Abend an: Sechs Referentinnen und Referenten beleuchten das Thema von allen Seiten — Datenschutz, Versicherung, Technik, Angriffs-Erkennung, Krypto-Zahlungswege und gelebte Praxis — statt es auf Technik zu verengen. Ohne Fachchinesisch, Fragen ausdrücklich erwünscht. Für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Verantwortliche in Verwaltung und Praxen und alle, die im Betrieb für IT mitzuständig sind, ohne vom Fach zu sein. Die Teilnahme ist kostenlos, im Anschluss bleibt Zeit für Gespräche.