
Kurz gesagt: IT-Sicherheit ist ein fester monatlicher Posten — genau wie Ihre Betriebshaftpflicht. Sie kostet planbar wenig. Ein Ausfall kostet unplanbar viel. Also: einplanen, in den Stundensatz packen, fertig. Mehr Buchhaltung braucht es erstmal nicht.
Kein Verlustposten. Ein Fixkostenposten — wie Versicherung, Miete oder das Werkstattauto.
In 3 Schritten eingeplant
1. Monatsbetrag festlegen. Virenschutz, Backup, die Pauschale Ihres IT-Dienstleisters — ein fester Betrag pro Monat. Der kommt zu Miete und Versicherung dazu.
2. Große Anschaffungen aufteilen. Ein neuer Server über 800 € netto wird nicht auf einmal verbucht, sondern auf drei Jahre verteilt (Abschreibung). Belastet den Gewinn also nur anteilig — das macht Ihre Steuerberatung automatisch.
3. Kleinen Zuschlag pro Auftrag einrechnen. Schlagen Sie einen kleinen Sicherheitspuffer auf Ihren Stundensatz — so ist die IT bezahlt, bevor etwas passiert.
Die Faustregel
Rund 1.200 € im Jahr für Sicherheit. Ein Angriff kostet im Schnitt 55.000 €.
Das ist keine Ausgabe — das ist eine Versicherung mit einer Rendite, die kein Sparbuch bietet.
Das reicht für den Alltag. Wer eine feste monatliche IT-Pauschale hat, muss nichts weiter rechnen: Der Betrag steht, die Kalkulation stimmt, Schluss.
Für Zahlenmenschen: das Rechenbeispiel
Wer genau wissen will, ab wann sich der eigene Betrieb trägt, nutzt die Break-Even-Rechnung. Sie zeigt, wie viele Aufträge die Fixkosten decken:
| Preis pro Auftrag | 100 € |
| − Material & Arbeitszeit | − 40 € |
| = bleibt für Fixkosten | 60 € |
| Fixkosten/Monat (Miete, Gehälter, IT 500 €) | 6.000 € |
6.000 € ÷ 60 € = 100 Aufträge bis Gewinn beginnt
Die 500 € IT-Sicherheit darin? Kosten rund acht Aufträge im Monat. Der Schutz vor einem Totalausfall, der den ganzen Monat lahmlegt, ist damit fast geschenkt.
Sicherheit gehört in die Kalkulation. Nicht als Verlust — als Preis der Planbarkeit.

